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12 / 2011

OMAGGIO

a Pier Paolo Pasolini



12 / 2011

FELSENKELLER (CITY SCHÖNEBERG)



12 / 2011

DIE LEICHTIGKEIT DES SEINS



12 / 2011

YE$$$



11 / 2011

SCHWÄRMEREIEN

PHOTOS: M.S.



11 / 2011

OBERLAUSITZ UND BÖHMEN

Die Oberlausitz ist ein liebliches Hügelgebiet im äußersten Südosten Deutschlands. Sie geht teilweise nach Polen und Tschechien über. Einst die Perle der deutschen Textilindustrie ist das Gebiet heute etwas überaltert und die wirtschaftliche Zukunft der Region steht in den Sternen. Dennoch bietet die Oberlausitz wunderbare Wanderrouten.

 

Der Ještěd ist mit 1.012 m die höchste Erhebung im Jeschkengebirge in Nordböhmen (Tschechien) in der Nähe von Liberec. Zwischen 1966 und 1973 wurde nach dem Entwurf des Architekten Karel Hubáček ein futuristisches Hotel mit einem rund 100 Meter hohen Fernsehturm errichtet. Der moderne Bau fungiert als Aussichtsturm, Sendemast, Hotel und Restaurant. Die typisch schlechte tschechische Küche ist wirklich schlecht. Ansonsten ein tolles Stück sozialistischer Architektur:

Krystofovo (Tschechien):

Zittau:

 



10 / 2011

HERBST – Ich fühl mich wohl in deinem Mantel

 



10 / 2011

SCHALOM

 



10 / 2011

TEL AVIV / ISRAEL

weiß und wild

Tel Aviv, das heißt “Frühlingshügel” – ein recht romantischer Name für diese paar Sanddünen am Mittelmeer. Denn mehr war da nicht, im Jahr 1909, als zionistische Einwanderer ein Stück Ödland von den Türken kauften, nur wenige Kilometer nördlich der arabischen Hafenstadt Jaffa. Nicht mehr als ein Traum: die erste neue, rein jüdische Stadt Palästinas zu gründen. Voller Idealismus schlugen die Pioniere ihre Zelte auf und machten sich an die Arbeit.

Knapp ein Jahrhundert später ist die Wüste zur Weltstadt geworden. Statt Zeltstangen ragen futuristische Wolkenkratzer in den Himmel. Nur der schöne Stadtstrand erinnert noch an die Anfänge im Wüstensand. Fast 350.000 Menschen leben heute in Tel Aviv, wuseln über die Plätze und Märkte, in die Cafés und auf der Strandpromenade. Junge Frauen in Hot Pants stöckeln an Orthodoxen mit Schläfenlocken vorbei, Schwulenpärchen halten Händchen, äthiopische Juden mischen sich mit jemenitischen, irakischen und europäischen zu einem bunten Balagan (Hebräisch für Chaos).

 

Der ur-arabische Stadtteil Jaffa:

Tel Aviv trägt auch den Spitznamen „die weiße Stadt“, dank seiner einst hell leuchtenden Häuser im Stile der Bauhaus-Architektur aus den 19-hundert-dreißiger Jahren. Auch wenn die Fassaden der insgesamt etwa 4000 Bauten heute bröckelig und vergilbt sein mögen. Rund um den Rothschild-Boulevard lohnt sich auf jeden Fall ein Spaziergang in den ruhigen kühlen „Wohnstraßen“: hier gibts auch Cafes mit erstklassigen Croissants für den vollen Geldbeutel:

Nichts scheint in einer Tel Aviver Bar weiter entfernt zu sein als der nur rund 60 Kilometer südlich gelegene Gaza-Streifen oder die von der radikal-islamischen Hisbollah kontrollierte Grenze zum Libanon, knappe drei Autostunden weiter nördlich. Und Berlin ist auch hier Vorbild: ein Stück Weserstrasse / Neukölln in Tel Aviv:

Jom Kippur – der Versöhnungstag – ist der höchste jüdische Feiertag. Er wird im Herbst im September oder Oktober am 10. Tischri, dem siebten Monat des jüdischen Kalenders, als Fasttag begangen. Zusammen mit dem zehn Tage davor stattfindenden zweitägigen Neujahrsfest Rosch Haschana bildet er die Hohen Feiertage des Judentums und den Höhepunkt und Abschluss der Periode der Reue und Buße.

Für Frauen ab 12 (im nicht-orthodoxen Judentum ab 13) und Männer ab 13 Jahren ist Jom Kippur ein 25-stündiger Fasttag, an dem von Sonnenuntergang des Vortags an weder flüssige noch feste Nahrung eingenommen wird. Über die an Sabbaten und allen Feiertagen nicht erlaubten Tätigkeiten hinaus – und im Gegensatz zu diesen – kommt an Jom Kippur das Verbot der sexuellen Betätigung hinzu. Streng religiöse Juden tragen an Jom Kippur keine Lederschuhe und kleiden sich in Weiß. Jom Kippur wird auch heute von einer Mehrheit der Juden, auch nicht religiösen, in mehr oder weniger strikter Form eingehalten.

In Israel sind an diesem Tag alle Restaurants und Cafés geschlossen zu halten (ausgenommen arabische). Sämtliches öffentliches Leben steht still. Alle Grenzübergänge (auch der Flughafen) sind geschlossen. Es gibt weder Radio- noch Fernsehprogramm. Die Straßen fast komplett autofrei (an Feiertagen darf nicht gereist werden!) , nur Krankenwagen verkehren. Stattdessen übernehmen Kinder und Fahrradfahrer die Strasse.



10 / 2011

TEL AVIV STREET ART



10 / 2011

NEGEV WÜSTE / ISRAEL

ANDERS ALS DU DENKST

Mitzpe Ramon ist eine Oase in der Negev und hat ca. 4300 Einwohner. Es liegt 900 m über dem Meer. Am Tage brennt die Sonne, Nachts braucht man selbst im Sommer einen dickeren Pulli. Die Stadt ist eine reine Wohnstadt mit Falafel-Buden im Zentrum. IDF-Soldaten verköstigen sich hier täglich. Der Supermarkt ist an sich sehr gut sortiert. Am Käsestand spricht man russisch und hat demzufolge keine Ahnung von Käse. Im ehemaligen Industrieviertel geht es fast szenig zu. Hippe Restaurants und Hostels siedeln sich hier an.

Machtesch Ramon ist ein besonderes geologisches Phänomen: Ein Krater mitten im Negev, der durch Erosion entstand. Weil diese Art von Krater nur in Israel gibt, hat sich der Begriff „Machtesch“ als geologischer Fachbegriff eingebürgert. Machtesch Ramon ist etwa 40km lang und 2 bis 10km breit. Die Ränder des Kraters sind recht steil.

 

 



10 / 2011

TOTES MEER / ISRAEL

DER BAUCHNABEL DER WELT

Rund 400 Meter fährt man unter den Meeresspiegel, um ans Tote Meer zu gelangen. Der tiefste Punkt der Erde enthält soviel Salz (340 Gramm Mineralien pro ein Liter Wasser), dass man beim Baden im Meer treibt. Auch wenn 37 Graf Wassertemperatur bei  37 Grad Lufttemperatur keine Abkühlung sind, so ist ein Bad dennoch ein Erlebnis. Das Wasser ist fast geleeartig-ölig und die Luft ist super gesund und entspannend. Nach 15 Minuten sollte man raus, damit die Haut nicht zu weich und zart wird. Das ist sie nämlich nach einem Bad. In den völlig überbewerteten SPAs am Ufer tummeln sich vor allem Mittelstandsrussen.

Kletterkünstler IBEX In der Ein Gedi Field School:

Hier ist das Licht schleierhaft magic. Am anderen Ufer ist Jordanien:

 

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Der BERG SODOM ist nicht einfach nur ein Berg. Er ist eine 13km lange Gebirgskette, die aus Salz besteht. Sodom und Gomorra wurden laut Bibel durch die Kraft Gottes wegen ihrer Perversion zerstört. Die Wanderung auf den Berg war äußerst schweißtreibend bei ca. 43 Grad und extrem trockener Luft: